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Beim Lesen
dieses Papieres fällt mir sofort die Hinterhältigkeit auf, denn es ist deutlich
die positive Einstellung der Verfasser zur Agro-Gentechnik zu erkennen! Es ist
geschickt gemacht, man heuchelt Verständnis für Befürworter und
Gegner, aber stellt immer wieder die angeblichen Chancen in einem positiven
Licht dar, die Risiken werden aber negativ beleuchtet! Hinterhältigkeit sehe
ich auch in der sonstigen politischen Landschaft. Man schickt einige Politiker
mit Äußerungen über die Agro-Gentechnik vor, die die Bevölkerung besonders vor
Wahlen beruhigen sollen. Stillschweigend wird dann in Brüssel bei der Zulassung
neuer genmanipulierter Pflanzen sogar zugestimmt ! Minister
Söder äußerte sich am 15.4. 2009 auf dem Marienplatz entschieden
gegen Patente auf Leben. Auch die Landwirtschaftsministerin von Hessen, Silke
Laudenschläger, schließt eine Patentierbarkeit von Leben aus. Aber es rührt
sich nichts, um ein Gesetz dahingehend zu ändern! Das ist pure Verarscherei!!!!
Zu meiner
Person: Ich habe bis zu meinem 26.Lebensjahr in einer Diktatur, in der DDR
gelebt. Nachdem ich diese 1968 bei Nacht und Nebel verlassen hatte, sah ich in
der Bundesrepublik alles durch eine rosarote Brille. Trotz DDR bin ich
christlich aufgewachsen und meinte nun, daß alles, was sich christlich
schimpft, gut sei, welch ein Irrtum! Seit 1972 war ich über 15 Jahre
blindgläubiges Mitglied zuerst in der CDU und dann in Bayern in der
CSU. Schließlich konnte ich es mit meinem Gewissen und meinen Kindern
gegenüber nicht mehr verantworten und trat aus. Was die DDR nicht geschafft
hat, gelang dem "Westen", meine Gesinnung ging in Richtung
"links". Wenn man sieht, wie in diesem Raubtierkapitalismus immer
mehr Menschen würdelos leben müssen und wie verlogen dieses ganze System ist,
kann die Folge bei einem wieder kritisch denkenden Menschen
nicht anders sein.
Am
Aschermittwoch 2007 hielt ich auf Wunsch der Grünen im Bayreuther Kreisverband
einen Vortrag über meine Fahrraddemonstrationstour von Bayreuth nach
Berlin gegen Agro-Gentechnik und über diese überhaupt. Anfangs bemerkte
ich zu meiner Person, daß ich meiner Flucht nun 39 Jahre danach einen Namen
gegeben habe : "Einer, der auszog, die Demokratie zu
suchen!" Und ich
habe sie noch nicht gefunden. Selbst die Grünen waren recht erstaunt.
Aber Demokratie bedeutet nicht, daß man nur frei wählen darf, wer uns in der
nächsten Legislaturperiode verarscht! Unsere sogenannten Volksvertreter
vertreten das Volk genauso wenig, wie Zitronenfalter Zitronen falten!
Demokratie bedeutet Partizipation des Volkes, aber die Vertreter der
politischen Klasse verwirren, wenn sie nicht überzeugen können und suggerieren
dem Bürger, daß er sowieso nichts ändern kann! Sie unterliegen einer
Selbsttäuschung, sie wären die Klügsten. Eine wirkliche Demokratie wird durch
das Volk und für das Volk regiert. Die Mächtigen scheinen zu vergessen, daß sie
auch in einer repräsentativen Demokratie keine Machthaber sondern nur
Arbeitnehmer des Volkes, Bedienstete des Souveräns sind. Aber sie regieren ohne
und gegen das Volk und haben dabei noch das Glück, daß der Souverän nicht
wie ein Arbeitgeber auftritt! Es scheint so, als wenn Politiker nur das eine
Ziel haben: Wie kommt man an den gutgefüllten Futtertrog der
Politik, und wie bleibt man dran! Dabei sind ihnen die Mächtigen der
Wirtschaft in vielerlei Hinsicht behilflich, und so scheint das
"Volk" in ihren Augen nur aus diesen zu bestehen. Die überwiegende
Mehrheit des wirklichen Volkes aber will keine Beteiligung an dem
imperialistischen Krieg der USA in Afghanistan, will keine Atomenergie und
keine Agro-Gentechnik! Die "Elefanten" der politischen Klasse
interessiert dies aber recht wenig!!! Und so stellt dies für das Volk eine
Bedrohung dar!
Die Fortschrittshysterie hat der Menschheit weniger Nutzen als Schäden
gebracht, aber in der Hauptsache Profit für eine Minderheit !!!! Genauso ist dies auch bei der
Agro-Gentechnik.
Ich habe bei
meinem Lehrerstudium genügend Biologie studiert, um den internationalen
Wissenschaftlern, die auch noch dazu einen gesunden Menschenverstand und ein moralisches
Bewußtsein besitzen,
in ihren Ausführungen folgen zu können. Und dies wird nicht aus Angst vor dem
Unbekannten, wie Sie oberflächlich in Ihrem Papier der Öffentlichkeit suggerieren
wollen, sondern aus Wissen begründet! Ihre Äußerung zeigt schon eine
niedere Denkweise und Dreistigkeit, daß die Gegner ihre
"Zweifel wie Fakten darbrächten und nur Angst schüren würden! So würde das Thema emotionalisiert
und der Sachlichkeit entzogen." Natürlich argumentiere ich auch emotional, aber ist
dies verwunderlich, wenn man sieht, mit welcher Ignoranz die Risiken dieser
Dinosauriertechnologie tabuisiert werden!?
Die
Pro-Seite wiederum verläßt sich aber nur auf die Meinung der Hersteller und
sogenannten unabhängigen Wissenschaftlern in den Instituten. Die Mehrzahl
dieser Wissenschaftler strebt aber einen gutdotierten Posten in der Industrie
an. Glauben Sie, daß diese dann im Vorfeld gegen ihren
möglichen zukünftigen Arbeitgeber argumentieren? "Wessen
Brot ich einmal essen möchte, dessen Lied ich jetzt schon singen
muß"! Ein
Beispiel: Die ehemals leitende Mitarbeiterin der EFSA Suzy Renckens wechselte
innerhalb nicht mal eines Jahres zu Syngenta und leitet jetzt das Ressort
"Afrika". Wartezeit wäre aber ohne Erlaubnis der EFSA 2 Jahre! Hat
sie diese ignoriert, oder liegt eine Erlaubnis der EFSA vor ? Beides wäre
bedenklich! Sie hat auch, wie es die Entscheidungen dieser Institution zeigen,
deren "Lied vorher mitgesungen"!
Ein weiteres
Beispiel, bei dem man an der Unabhängigkeit der Wissenschaftler zweifeln muß !
Befürworter der Agro-Gentechnik berufen sich oft auf das BVL. Der Leiter der
Abteilung 4 , Dr. Buhk und sein Stellvertreter Dr. Bartsch äußerten sich in
einem Werbevideo der Gentechnikindustrie, als gäbe es zur Agro-Gentechnik keine
Alternative. Auch bei anderen
Möglichkeiten
äußerten sie sich recht positiv dieser gegenüber. Ist deshalb die "Quelle
BVL" noch als seriös einzustufen? Diese Wissenschaftler wurden, weil sich
ihre Aktivitäten nicht mit dem Beamtenrecht vereinbaren ließen, 2002 verwarnt.
Eigentlich ist doch die Aufgabe des BVL, die Bevölkerung vor Gefahren zu
schützen ! Sind solche Leute als unbefangen einzustufen?
Ich sprach
anfangs von Fortschrittshysterie. Diese führt dazu, was Albert Einstein
verneint hat:"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise
lösen, durch die sie entstanden sind!" Das Gegenteil zeigt uns eine Äußerung von Prof. Dr.
Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften vom 3. November 2009 im DLF:"(...) Ich glaube auch, daß
gerade bei klimatischen Veränderungen sich die Bedürfnisse der Pflanzen
verändern können. Das gilt für Nutzpflanzen, für alle möglichen Sorten an
Pflanzen. Da ist es wichtig, daß wir den Pflanzen helfen,
daß sie mit diesen Veränderungen entsprechend klarkommen." Das ist der
Superlativ menschlichen Größenwahns!!!! Man ist nicht bereit, die Ursachen zu beseitigen,
sondern will wie üblich an den Symptomen kurieren ! Als wenn die Natur den
Menschen jemals für eine Entwicklung zum Positiven gebraucht hätte. Durch
das epigenetische System sind die Lebewesen in der Lage, sich an die
veränderten Bedingungen anzupassen, allerdings könnte der Ertrag für den Menschen
geringer werden, auch der Profit der Chemieindustrie. Wir sehen es ja
immer wieder, daß Hochleistungszüchtungen oft die Resistenz gegenüber
Krankheiten und Schädlingen verlieren. Deshalb ist man der Meinung, mit Chemie
die Natur versauen zu müssen! Aber wir bekommen ja immer wieder durch die Grenzwertmogelei versichert, daß alles ungefährlich
sei! Aber wer sagt uns dies? Wie überall ist es, als wenn man einen Fuchs einen
Hühnerstall bewachen ließe!!!!
Gentechnik
aus religiöser Sicht betrachtet ist zwar nicht wissenschaftlich, aber
betonen nicht gerade Vertreter der sogenannten christlichen Parteien immer
wieder, daß wir in einer christlichen Werteordnung leben. So ist es besonders verwunderlich,
wenn z.B. die Theologin Schavan und viele andere "Christliche"
positiv gegenüber der Agro-Gentechnik eingestellt sind! Auch aus Ihrem Papier
kann man eine Pro-Einstellung ersehen. Allein aus Ehrfurcht vor Gott und
seiner Schöpfung verbietet es sich, ihm eine miserable
Arbeit nachweisen zu wollen!!! Das aber gerade tun die Zauberlehrlinge der
Gentechnik, indem sie neue Arten konstruieren. Aus diesem und auch anderen
Gründen halte ich das "C" im Namen dieser sogenannten
"christlichen" Parteien als einen Mißbrauch des Namens Christi ! Auch
wird somit mit seinem Namen Wählertäuschung begangen. Jesus würde Euch
Pseudochristen genauso aus dem Tempel jagen ! Wenn man sich überlegt, eine
Bundeskanzlerin, ihres Zeichens Pfarrerstochter, läßt wie die
meisten anderen sogenannten Christlichen , junge Menschen in einem imperialistischen
Krieg der USA in Afghanistan verheizen. Ihr habt doch alle im
Religionsunterricht nur bei der Geschichte "Der Tanz um das goldene
Kalb" aufgepaßt ! So sollte dieses "C" schleunigst entfernt
werden.
Auch dies
paßt ins Religiöse. Professor Erwin Chargaff, einer der Großväter der Gentechnik
äußerte:" Was gemacht werden kann, muß gemacht werden", sagte der
Teufel; und was kann nicht alles gemacht werden! Mit der Möglichkeit kommt die
Absicht, und so erscheint mir die heutige Gentechnologie als die Vorhut, die
einem Riesenangriff auf die menschlichen Vererbungsvorrichtungen vorausgeht.
Vor nichts empfinde ich mehr Furcht als vor dem Leuchten in den Augen des
Weltverbesserers. Jedenfalls sagte ich mir: Heute das künstliche Bakterium,
morgen der künstliche Mensch. Eritis sicut dei - Ihr werdet sein wie die
Götter - wie es einmal meiner Urahnin versprochen wurde."
Weiter sagte
Erwin Chargaff :"Die Idee, die Natur zu „verbessern“, darauf wäre ich
nicht gekommen. Ich habe den Sinn der Naturwissenschaften darin gesehen, daß
wir einen größeren Einblick in die Natur bekommen und vielleicht zu größeren
Bewunderern der Schöpfung werden, als wir es sind."
Wir wissen nicht, was wir alles nicht wissen! Deshalb ist das Risiko, alles
kaputt zu machen, zu groß , Und deshalb muß man die Hände von der Gentechnik
lassen Vor allem betrifft dies die Freisetzung
dieser Dinosauriertechnologie!
Man bringt
artfremde Gene in ein Genom, weiß nicht wo sie eingebaut sind, und weiß nicht,
wie die Nachbargene reagieren! Was da gemacht wird, ist schon gewaltig, aber es
ist eben nur eine Pfuscherei! Wenn ein Ingenieur auf so dünnen Daten und
Vermutungen eine Bremse für einen Eisenbahnwaggon konstruieren würde,
würde man ihn für hirnkrank erklären. Und wenn jemand diese Konstruktion für
den Verkehr zulassen würde, würde er wegen Transportgefährdung vor Gericht
gestellt. Dabei wären doch "bloß" ein paar hundert Menschen
gefährdet. Aber die Gentechnik wird die gesamte belebte Natur gefährden!
Ich spreche bewußt nicht im Konjunktiv, denn ich bin überzeugt, sie wird es
!!!!
Die Agro-Gentechnik ist ein Großversuch an der Menschheit - ein Verbrechen!!
Uns Gegnern
unterstellen Sie in Ihrem Papier, daß wir Zweifel als Fakten darstellen, aber
unsere Argumente beruhen auf wissenschaftlichen Untersuchungen, während die
Argumente der Befürworter auf dünnen Daten und Vermutungen basieren! Die größte
Verdummung der Menschheit ist die substantielle Äquivalenz , welche von Präs. Bush sen.
initiiert wurde, also politisch gewollt, aber wissenschaftlich nicht bewiesen !
Substantiell äquivalent heißt, daß genetisch veränderte Pflanzen und natürliche
Pflanzen gleich sind. Und weil man dies annimmt, werden Langzeituntersuchungen
unterlassen. James Maryanski, ein Leiter der Gentechnikabteilung
der FDA, gab dies unumwunden zu, und daß alles unter den Tisch gekehrt wurde,
was Monsanto nicht paßte ! Monsanto hat aber in seiner Profitgier diese
substantielle Äquivalenz selbst ad absurdum geführt, weil sie zur
Rechtfertigung von Patentanmeldungen neue Proteine ins Spiel brachten !!!! Also, doch
nicht substantiell gleich!!! So setzt man aus Profitgier die Menschheit diesen
nicht erforschten Risiken aus ! Oder sind die Risiken doch erforscht? Ja, aber
von der Gegenseite, und dies wird von den Befürwortern unterschlagen. Mir
gegenüber haben die Gentechnik befürwortende Wissenschaftler zumindest eine
Untersuchung anerkannt: Arpad Pusztai bekam von der britischen Regierung den Auftrag, eine
mit einem Schneeglöckchengen manipulierte Kartoffel auf ihre Unbedenklichkeit
zu untersuchen. Er stellte fest, daß das Lectin des Schneeglöckchens selbst
unbedenklich ist, eingebracht in das Genom der Kartoffel aber zu
Schädigungen führt. Bei den Ratten stellten sich Wucherungen im Magen-Darmtrakt
ein, und das Immunsystem spielte verrückt. Hier zeigten sich deutlich die unvorhersehbaren
Effekte. Arpad
Pusztai, einer der Welt besten Lectinforscher, wurde diskriminiert, gefeuert
und für unfähig hingestellt, solch Untersuchungen durchzuführen. Er konnte es
mit seinem Gewissen nicht vereinbaren, dies nicht an die Öffentlichkeit zu
bringen. Das Bezeichnende für die Welt der Wissenschaftler ist seine Äußerung -
ich war bei seinem Vortrag selbst zugegen - er wüßte nicht, ob er am Anfang
seiner Karriereleiter dies getan hätte! Verschweigen viele Wissenschaftler
wegen ihrer Karriere Wichtiges, vielleicht sogar Lebenswichtiges?
Professorin Manuela Malatesta von der Universität Urbino in Italien fütterte
Mäuse ein Standardfutter mit 14% genmanipulierter Sojabohnen:"(...) Aber
wir fanden signifikante Veränderungen einiger Nuklearmuster bei den
Mäusen, die genmanipuliertes Futter bekamen. Besonders diese wiesen unregelmäßig
geformte Zellkerne auf - die Zellkerne sahen aus, als wären sie gewellt -
wohingegen die Zellkerne der Kontrolltiere eine glatte rundliche Form hatten.
Eine unregelmäßige Form deutet im Allgemeinen auf eine hohe
Stoffwechselrate hin, und
zusammen mit einer großen Anzahl von nuklearen Poren läßt das auf eine
intensive Molekularbewegung schließen.
Außerdem
hatten die unregelmäßigen Zellkerne der Mäuse, die genmanipuliertes Futter
erhielten, Nukleolen mit zahlreichen Fibrillen-Zentren und sehr dichten
Fibrillen-Komponenten - und diese Veränderungen sind erneut typische Anzeichen
für eine erhöhte Stoffwechselrate. Unser Fazit lautet daher, daß
genmanipuliertes Futter die Nuklearmuster von Leberzellen bei jungen und
erwachsenen Mäusen beeinflussen kann. Die Leber einer Maus, die mit genetisch
modifizierten Sojabohnen gefüttert wurde , scheint Zellen zu haben, die härter
arbeiten müssen, als die in der Leber einer Maus, die mit natürlichen
Sojabohnen gefüttert wurde.(...)" (aus "Das unterschätzte Risiko"
von Greenpeace)
Instituto Nazionale die Ricerca per gli Alimanti e la Nutrizione
Elena
Mengheri hat mit ihrer Wissenschaftlergruppe im italienischen
Forschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Rom eine
Fütterungsstudie mit dem genmanipulierten Mais Mon 810 durchgeführt und
festgestellt, daß dieser signifikante Veränderungen im Immunsystem bewirken
kann. Sie stellten bei nicht mehr gesäugten und älteren Mäusen Auswirkungen ,
die häufig im Zusammenhang mit Allergien und Unverträglichkeiten stehen, fest.
In den USA
wären die von Nahrungsmitteln ausgehenden Krankheiten um 40% gestiegen. Soll
das ein reiner Zufall sein?
Eine der
wenigen Langzeitstudien, die es gibt, zeigt, daß mit dem genmanipulierten Mais
Nk603xMon810 gefütterte Mäuse eine signifikant beeinträchtigte Fruchtbarkeit
haben. An der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurde im Auftrag des
österreichischen Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
(BMGFJ) dieser Fütterungsversuch unter der Leitung von Professor Jürgen
Zentek durchgeführt. Nach mehreren Generationen nahm die Zahl und das Gewicht
der Nachkommen signifikant gegenüber der mit normalem Futter gefütterten
Kontrollgruppe ab.
In Australien erkrankten Mäuse, die mit
gentechnisch manipulierten Erbsen gefüttert wurden, an Lungenentzündung. Daraufhin
stellten die Wissenschaftler den Versuch ein! www.csiro.au
"Die
gentechnische Veränderung von Pflanzen ist kein gezielter Prozeß. Weder die
Kopienzahl der eingebauten Transgene noch deren Integrationsorte lassen sich
vorherbestimmen. So wird oft die genetische Stabilität beeinflußt, unerwartete
Effekte treten auf, auch können die neugebildeten Proteine in unvorhergesehener
Weise in den pflanzlichen Stoffwechsel eingreifen (Traavik et al.2007).
Übrigens
waren die beiden Wissenschaftler Arpad Pusztai und Terje Traavik begeisterte
Anhänger der Gentechnik und stolz darauf dazuzugehören. Nachdem sie durch
Risikoforschungen andere Erkenntnisse erlangt haben, wurden sie zumindest zu
Zweiflern aber zu Gegnern der Freisetzung dieser Dinosauriertechnologie
!!!
All diese Erkenntnisse und Warnungen von Wissenschaftlern hätten von der
Politik bei Zulassungsverfahren im Hinblick auf das Vorsorgeprinzip EG 178/2002
berücksichtigt werden müssen ! Aber , wie bereits gesagt, verläßt man sich nur auf
die Angaben der Gentechnikhersteller, man überträgt "die Bewachung des
Hühnerstalles dem Fuchs"!
Eine
"Sicherheitsuntersuchung", die von Befürworterseite gemacht wurde und
zur Zulassung einer genmanipulierten Pflanze führte : Die gentechnisch
veränderte Stärkekartoffel Event EH 92-5271, genannt Amflora, wurde auf der
Basis von Vermutungen und derart dünnen Daten zugelassen, was auch dem
Vorsorgeprinzip, auf dem die EU-Regelungen zur Marktzulassung von GVO gründen,
eklatant widerspricht. Aus Rattenversuchen von nur 90 Tagen und von einer
niedrigen Versuchstierzahl von 5 Ratten jeden Geschlechtes kann man keine
Erkenntnisse zur subchronischen Toxizität ableiten. Dies ist
nicht wissenschaftlich!!! Trotz der niedrigen Tieranzahl traten signifikante Unterschiede im
Milzgewicht und weißen Blutzellen bei weiblichen Tieren und eine erhöhte Zahl
von Zysten in der Schilddrüse bei männlichen Tieren auf. Auf dieser Basis sind
weder Freisetzungsversuche noch die Zulassung der Amylopektin - Kartoffeln
zu verantworten, doch die EFSA gab grünes Licht !
Äußerst
sorglos und verantwortungslos ist auch die Zulassung der Amflora im Hinblick
auf die Antibiotikaresistenzmarkergene. Diese könnten gegenüber der Neomycingruppe
und Kanamycin Menschen resistent machen! Letzteres
ist ein Reserveantibiotikum, welches hauptsächlich bei Tbc eingesetzt wird
°! EFSA und BVL sehen den Einsatz dieser Antibiotika als bedeutungslos
an, während die WHO und die EMEA vor der Freisetzung dieser genmanipulierten
Kartoffel warnen !!!! Führt dies nicht nur zu einer unterlassenen sondern zu
einer verweigerten Hilfeleistung !!! ?
Außerdem
sind Antibiotikaresistenzmarkergene seit 2004 nicht mehr zugelassen!!! Wieso
bekommt dann nach langem Hin und Her die Amflora eine Zulassung ?
Wögerbauer, Markus,
Risikoabschätzungen von Antibiotikresistenzmarkergenen in transgenen Pflanzen,
Forschungsberichte der Sektion IV, Bd. 1 / 2006 , BMGF Wien
Brauchen wir die Amflora überhaupt? Die Firma "Südstärke"
lehnt sie ab, weil die Industriestärke mit der Lebensmittelstärke vermischt
werden könnte. Seitens des größten deutschen Kartoffelstärkeproduzenten
"Emsland Stärke GmbH" wird zwar die Gentechnik nicht unbedingt
abgelehnt, aber sie haben zusammen mit "Europlant" mit klassischen
Zuchtmethoden eine Alternative entwickelt : eine
Amylopektinkartoffel ohne Gentechnik !
Gern wird
auch seitens der Gentechnik-Befürworter auf die Fütterungsstudie
der TU München verwiesen.
Diese ist allerdings als unwissenschaftlich zu bezeichnen, weil u.a. Tiere
mitten im Versuch ausgetauscht wurden. Sind diese etwa unfruchtbar
geworden? (Dr. Christoph Then : Bayerische Fütterungsstudie der TU
München zu Gen-Mais weist Mängel auf, erstellt im Auftrag von Greenpeace V.
April 2009)
Diese kleine
Zusammenfassung von "Zweifeln, die wir in der Öffentlichkeit zu Fakten
machen würden" soll reichen.
Leuten , die
wenig Biologie in der Schule hatten, erkläre ich das, was die
Zauberlehrlinge in der Gentechnik machen so : Wenn der Schöpfer, oder für
Atheisten die Evolution, zugelassen hätte, was diese Zauberlehrlinge tun, Kartoffeln
mit Skorpionen, Kartoffeln mit Schneeglöckchen, Erdbeeren mit Fischen, Mäuse
mit Menschen oder Schweine mit Menschen kreuzen, dann würde es die Natur,
wie sie jetzt ist, so nicht geben ! Uns Menschen also auch nicht ! Die
"Sprache" der Gene aller Organismen ist zwar gleich, doch hat der
Schöpfer zwischen den Arten Barrieren errichtet. Doch gewisse Leute halten sich
für intelligenter als den Schöpfer !! Habgier (auch Machtgier) macht
"dumm"! Und diese "Dummheit" schafft eine
"Blindheit", die verhindert, die Ursachen der Probleme zu sehen, die
sich die Menschheit selbst schafft!
Die Lügen der Gentechnikbefürworter
Ich werde
immer zu Tränen gerührt, wenn von der Seite der Befürworter der Agro-Gentechnik
die Ethik ins Spiel gebracht wird.
Man hätte
dafür zu sorgen, daß der Hunger in der Welt verringert werden müsse, und daß
dies wegen der wachsenden Erdbevölkerung nur durch die Agro-Gentechnik zu
bewältigen wäre, wie selbstlos ! Präs. Bush machte in einer demagogischen
Rede auf der BIO 2003 in den USA Europa für den Hunger in der Welt
verantwortlich, weil es die Gentechnik ablehne.
Wie sieht
nun die Wirklichkeit aus: Die Zahl der Hungernden ist seit 1990 von 822
Mill. bis 2009 auf eine Milliarde angestiegen.
As ich
gerade diesen Abschnitt geschrieben habe, wurde bei ARD der Film gezeigt : "Frisch
in den Müll" ! 30 - 50% der Nahrungsmittel werden in der
westlichen Welt weggeschmissen !!!! Deshalb brauchen wir die Gentechnik!! Und
die Erde ist doch eine Scheibe!
Seit 1996 werden genmanipulierte Pflanzen großflächig angebaut. Ist der Hunger verringert worden?
Die Antwort können Sie sich selbst geben, falls Sie sinnerfassend lesen können!
50% der
Hungernden sind Kleinbauern und 20% Landarbeiter. Der Schweizer Jean Ziegler
hat auf Berechnung der FAO geäußert, daß die Produktivität der momentanen
Landwirtschaft die doppelte Zahl der Weltbevölkerung ernähren könnte. Die
Politik der WTO, welche von den westlichen Industrieländern bestimmt wird,
zerstört die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern durch das Überschwemmen
dieser mit eigenen in ihrer industriellen Landwirtschaft stark subventionierten
Erzeugnisse!!! Es sind genügend Nahrungsmittel vorhanden, sie sind nur
ungleichmäßig verteilt. Diese Politik ist eine andere Art von Kolonialismus!!! Was sagt der Weltagrarbericht 2008
der FAO : 400 internationale Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, daß nur eine ökologische
Landwirtschaft den Hunger in der Welt beseitigen könnte, da 85% der Bauern eine
kleinteilige Landwirtschaft besitzen, die unter 2 ha liegt. Eine auf
industrielle Landwirtschaft angewiesene Gentechnik sei hier völlig fehl am
Platze! Eine gute Humuswirtschaft führe zu einer Steigerung der Erträge und
somit zu einer ausreichenden Selbstversorgung, aber nicht zu einer Steigerung
der Profite der Industrieländer!!!! Wir müssen die Weltbevölkerung nicht
ernähren, sondern ihnen helfen, sich selbst zu ernähren! Das allerdings
schmälert den Profit einer kleinen Gruppe, die dann nicht mehr durch
Überproduktion in der industriealisierten Landwirtschaft die Erzeugerpreise
drücken kann. So würde aber der Ruinierung unserer Landwirte und auch deren in
den Entwicklungsländern Einhalt geboten!
Außerdem ist
mir bei keiner genmanipulierten Pflanze ein Mehrertrag bekannt. Im Gegenteil
bringen Gentech-Sojabohnen 5 - 10% weniger Ertrag, weil die brüchigen Stiele
bei Hitze aufplatzen. Genmanipulierte Baumwolle soll sogar bis zu einem Drittel
weniger Ertrag bringen, da die Anfälligkeit von Schädlingen größer geworden
ist.
Ich kann die von Ihnen genannten enormen Chancen für die Welternährung
nirgends erblicken!
Sie
schreiben von einer Einsparung bei Pflanzenschutzgiften von 350.000 t. Wer
hat Ihnen denn diese Zahl zugeflüstert? Durch die erschwerte
Bekämpfung der resistenten Superunkräuter ist der Verbrauch von Pestiziden
sogar gestiegen Der Agrarökonom Dr. Charles Benbrook hat auf der Basis von Daten des U.S.
Department für Landwirtschaft (USDA) in seinem Report "Einfluß
von gentechnisch veränderten Pflanzen auf den Pestizidverbrauch - die
ersten dreizehn Jahre" klare Beweise gebracht, daß der Anstieg im
Pestizid-Verbrauch mit dem Anbau von herbizid-resistenten Gentech-Pflanzen im
Zusammenhang steht. Glyphosat-resistente Unkräuter breiten sich inzwischen über
Millionen an Hektar aus. Er errechnete einen Mehrverbrauch
von 144.000 t an
Pestiziden.
Um dieser
Unkrautplage zu begegnen, empfiehlt Monsanto den Einsatz von Atrazin vor der Aussaat. Dazu verwendet man
Uralt-Spritzmittel : Paraquat-Gramoxone , 2,4 - D oder 2,4,5 -T . Laut Syngenta
liegt der Wertverlust bei landwirtschaftlichen Böden bei 17 % !
Ich sprach
von resistenten Unkräutern: So findet man in Australien und Kalifornien roundup-resistentes
Weidelgras, in
Delaware bis Indiana resistentes Berufskraut, das einer 8-13fachen Dosis
widerstehen kann. Riesenamaranth macht Felder unbrauchbar. Transgene
von herbizidresistenten
Raps übertragen sich auf Wildsenf!!! und, und, und.......
Von den
sogenannten Verbraucherschutzeinrichtungen wie z.B. EFSA und BVL und anderen
befürwortenden Wissenschaftlern wird geäußert, daß genmanipulierte
Nahrungsmittel bestens untersucht und somit sicher seien!! Wer dies behauptet lügt oder hat
Scheuklappen an den Augen!!! Aufgrund der von mir schon oben genannten substantiellen
Äquivalenz werden in
diesen Kreisen Langzeituntersuchungen als überflüssig betrachtet ! Dazu Prof. Gilles-Eric
Seralini, Uni Caen, der auch der Europäischen
Kommission bei der Rechtfertigung des de facto Moratoriums vor der WTO beratend
zur Seite stand :"(...).Ich denke, es ist töricht, Menschen
lebenslang GVO zu geben, wenn zur gleichen Zeit noch nicht einmal eine
Vorschrift existiert, nach der wenigstens dreimonatige Toxizitätstests
durchgeführt werden müssen.(...) Er glaubt auch nicht, daß die
kommerziellen Freisetzungen sicher sind: "(..) Ich bin mir
sicher, daß die Risikobewertung, so wie die heute durchgeführt wird , nicht
ausreichend ist und zwar nicht nur wegen der Epigenetik, sondern auch deswegen,
weil eine Menge der genmanipulierten Pflanzen im Verdacht stehen, Pestizide zu
erzeugen, die noch nicht auf Gesundheitsschäden hin getestet worden sind.
Außerdem sind die verwendeten Gene allesamt künstliche Genkonstrukte.
(...)" Er fordert Beurteilungen nach der Pestizidrichtlinie CEE/91/414
!
Prof.
Seralini hat mit seiner Wissenschaftlergruppe auch nachgewiesen, daß die
Anwendung von Roundup die menschliche Plazenta schädigt. Dabei war das
Mittel in einer 100.000mal kleineren Menge als in der Landwirtschaft üblich
verwendet worden. Da in den USA durch den vermehrten Anbau
von genmanipulierten Pflanzen der Roundupeinsatz gestiegen ist, könnte man
die zunehmende Zahl an Fehl-und Mißgeburten bei amerikanischen Farmerinnen
damit in Verbindung bringen. Argentinien, wo die Felder aus
Flugzeugen mit Roundup besprüht werden, werden immer mehr mißgebildete
Kinder geboren. (Prof.
Andrés Carrasco)
Auch Prof. Robert
Belé hat
nachgewiesen, daß Roundup den Zellteilungsmechanismus bei Embryonen stört , sodaß es
später zu Krebserkrankungen kommen kann. Ich denke , daß die bereits bekannten
Faktoren reichen, um dieses Gift sofort zu verbieten, aber weil damit die
Agro-Gentechnik fallen würde, unterläßt man dies!!! Profit ist
mehr wert als der Mensch!!!
Wir wissen
aus der Geschichte um die verbrecherischen Praktiken dieses Industriezweiges.
Finden wir nicht wieder dergleichen vor, und reihen sich die Marionetten der
Industrie in der Politik nicht in die Reihen dieser schändlichen
Schreibtischtäter ein? Wenn wir "Otto-Normalverbraucher" uns so
benehmen würden wie gewisse Politiker, würde man uns als kriminell einstufen!
Man möge mir aber bitte nicht unterstellen, ich hätte gesagt, wir würden von Kriminellen
regiert!!!
Bei
Untersuchungen von Rick A. Relyea an der University of Pittsburg stellte man
fest, daß durch Roundup innerhalb von 3 Wochen 98% der Kaulquappen und innerhalb
eines Tages 79% der Frösche starben.
Andere
Wissenschaftler behaupten, - und das ist einleuchtend -- daß aufgrund der
Komplexität des Sekundärstoffwechsels eine Sicherheitsbewertung selbst von
natürlichen Pflanzen nicht vorgenommen werden kann, geschweige denn von so
labilen Konstrukten, wie es genmanipulierte sind ! In Belgien wurde eine
genmanipulierte Pflanze gefunden, deren DNA weder mit der DNA der Wirtspflanze
noch mit der DNA des Transgens identisch war !
Prof. Marcello Buiatti, Uni Florenz :"(...)Zwangsläufig führt dies
dazu, daß durch Gentechnik Turbulenzen in das existierende System eingeführt
werden.(....) Deshalb bin ich sehr skeptisch - Die Auswirkung des
"Lärms", der durch Gentransfer verursacht wurde, sind oft sehr
überraschend und nicht vorhersehbar."
Dr. Richard Firn, Uni York :"(...)Der
Primärstoffwechsel hat sich dahingehend entwickelt, daß er ziemlich
vorhersehbar ist, während der Sekundärstoffwechsel sich dahingehend entwickelt
hat, unvorhersehbar zu sein. (...) Und wenn man sich einbildet, das
Unvorhersagbare vorhersagen zu können, so ist das eine Illusion. (aus
"Das unterschätzte Risiko")
In der
Gentechnik verwendet man immer noch das alte Paradigma : 1 Gen codiert 1
Protein , und daraus erfolgt 1 Effekt.
Man weiß
aber inzwischen, daß 1 Gen mehrere Proteine codieren kann, daß die Zahl der
codierten Proteine nach oben offen ist. Der Mensch hat ca. 30.000 Gene und
ca.500.000 Proteine!
Bei der
Genmanipulation reden die Befürworter davon, daß man den Pflanzen gezielt
Eigenschaften
beibringen kann. Fragen Sie einen Jäger, wie gezielt ein Schrotschuß ist. Die Transgene werden mit
der Genkanone oder durch das Agrobacterium tumefaciens eingebracht, und beide
wirken sich wie ein Schrotschuß aus. Die artfremden Gene gelangen irgendwo im Genom an.
Dadurch erfolgen pleiotrope Effekte , unvorhersehbare Effekte! Siehe
Terje Traavik,
Wenn die
ganze Geschichte mit der Genmanipulation nicht so ernst wäre, müßte man
eigentlich über die Unbeholfenheit der Politiker, die darüber entscheiden, lachen !!!
Man spricht von Pufferzonen, von unterschiedlichen Abständen konventioneller
und ökologischer Felder gegenüber der Gentechnik. Das alles soll doch nur den
Bürger verwirren!
Als über die
Novellierung des Gentechnikgesetzes im Agrarausschuß des Bundestages beraten wurde, wurde
das Problem "Biene" erwähnt, im Gesetz ließ man es aber
-ich sage vorsätzlich - aus, weil diese absurde Abstandsregelung ad
absurdum geführt worden wäre. Ist dies nicht eine Vertuschung
von Tatsachen, ist dies
nicht kriminell!!! ?
Landwirtschaft mit genmanipulierten Pflanzen verstößt gegen Art. 2 GG !
Man wird mir
zustimmen, daß unser Grundgesetz auf der Auslegung des Freiheitsbegriffes von Jean Jaques Rousseau basiert: Die
Freiheit des Menschen besteht nicht darin, daß er tun kann ,was er will
sondern, daß er nicht tun muß, was er nicht will!!!!
Wenn man
also das drittwichtigste Tier für die Landwirtschaft, die Biene, mit
einbezieht, muß jeder Mensch , der mit einem gesunden Verstand ausgerüstet ist,
erkennen, daß es keine Koexistenz zwischen Landwirtschaft mit Gentechnik und
Landwirtschaft ohne Gentechnik geben kann ! Bienen haben einen Flugradius von ca. 5 km. Die Pollen im Haarkleid der Bienen
übertragen sich in der Enge des Bienenstockes auf andere Bienen, die vielleicht
in die entgegengesetzte Richtung fliegen. Also brauchen wir einen Mindestabstand
von 10 km !!!
Aber auch der Wind hat Bedeutung bei
der Kontaminierung der Umwelt durch genmanipulierte Pflanzen.
Bei
der von der britischen Regierung in Auftrag gegebenen Studie "Farm Scale
Evaluation" wurde eine
Auskreuzung in einer Entfernung von 26 km bei einer Rapsfangpflanze
festgestellt.
Wer sagt, Koexistenz zwischen Landwirtschaft mit
genmanipulierten und nichtgenmanipulierten Pflanzen sei möglich, der lügt, oder
hat Scheuklappen an den Augen!!! Es ist ein uraltes Recht, daß ich auswählen kann, was
ich auf meinem Acker anbauen möchte. Die Gentechnik aber hindert mich daran.
Art. 2,1 GG: Jeder hat das Recht auf die freie
Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt
(...).
Genauer :
Soweit er anderen keinen Schaden zufügt! Dürfen sich die Gentechnikbetreiber
auf diesen Artikel berufen, wie mich eine Abgeordnete des Bundestages belehren
wollte?! Sie scheint das Grundgesetz nicht richtig gelesen zu haben! Ich will
aber keine genmanipulierten Pflanzen auf meinem Feld und keine genmanipulierten Pollen in dem Honig
meiner Bienen !
Hat nicht der Bayerische Staat bei dem Schandurteil gegen den Imker Bablock
das GG mit Füßen getreten?
Selbst wenn
die politische Klasse keinen Einfluß auf das Urteil hatte, hätte die
Landesregierung das Grundgesetz verteidigen und dieses Urteil ablehnen müssen
!!!
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche
Unversehrtheit" , heißt es in Art.2, Abs.2 GG ! Aber körperliche Unversehrtheit,
sprich Gesundheit, kann ich mir nur erhalten, wenn ich mich in meiner
Lebenshaltung danach richte, wenn ich die Möglichkeit habe, mich von den
Zivilisationsgiften fernzuhalten. Es darf mir niemand diktieren können
, wie meine Lebensmittel auszusehen haben!!!
Durch eine nichtmögliche Koexistenz ist dies aber der
Fall ! Wenn die Gentechnik die Erde überschwemmt hat, wird allen Menschen
dieser Erde von der Industrie und ihren Marionetten in der Politik diktiert,
was sie zu essen haben !!!
Demokratie oder Diktatur, was meinen Sie ?
Allein
schon, indem die Elefanten der politischen Klasse bei den bekannten Risiken
nicht das Vorsorgeprinzip EG 178/2002 anwenden, und zumindest ein Moratorium
beschließen, verstoßen sie gegen Art. 56 und 64 GG !
Darin heißt
es : "(...) und Schaden von ihm wenden.(...)" Mit dem "ihm" ist aber nicht der Geldsack
der "Großen" gemeint ,sondern das Volk !
Sie
schreiben, daß wir der Industrie rücksichtsloses Verhalten mit teils diskriminierenden
Äußerungen vorwerfen
würden.
Ist das Gerichtsurteil
und die Strafe, die Monsanto wegen der Verbreitung von Falschmeldungen
erhielt, daß z.B. Roundup biologisch abbaubar sei, erlogen? Ist erlogen, daß
Monsanto in Anniston/Alabama rund um sein Werk über Jahrzehnte die Bevölkerung
mit PCB verseuchte, obwohl es ihnen bekannt war? "(...)
Wir können es uns geschäftlich nicht leisten, auch nur einen Dollar zu verlieren.
(...)" Hier
erfolgte auch ein Urteil zwecks Schadensersatz! Ist erlogen, daß Monsanto
die Schädigung amerikanischer Reservisten durch Agent Orange nicht anerkennt?
Ist erlogen,
daß genmanipulierter Mais von Epicyte Männer sterilisiert? Oder sind
fruchtbarkeitsregulierende Impfungen, die heimlich an gebärfähigen Frauen in
Entwicklungsländern vollzogen wurden, auch erlogen
Die Aussage :" Es darf auf der Erde kein Nahrungsmittel geben, wo
nicht der Name "Monsanto" daraufsteht", drückt doch die ganze
Strategie dieses Konzernes aus!
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ! Wenn
man die Argumentation und Handlungsweise von Monsanto, Rockfeller-Stiftung und
US-amerikanischem Landwirtschaftministerium (z.B. NSSM 200) bezüglich
der Agro-Gentechnik betrachtet, kann und darf man nicht die Argumente der
Gentechnikgegner als diskriminierend abwerten !
In Europa
sind Patente auf "im Wesentlichen biologische Verfahren zur
Züchtung von Pflanzen oder Tieren (Art.53 b. EPÜ) verboten, doch gibt es da
eine recht diffuse Europäische Richtlinie "Rechtlicher Schutz
biotechnischer Erfindungen" (98/44 EG), die von Juristen großer, internationaler
Konzerne geschickt ausgenutzt werden. Das sind Patente, die sich nicht nur auf
Verfahren zur Züchtung beziehen, sondern auf alle nachfolgenden Produkte,
Generationen und Kreuzungen von Pflanzen und Tieren erstrecken können (Art.8,2
98/44EG)! Da die Patentanträge über die WIPO international bei den Patentämtern
eingereicht werden, wird Monsanto und Co., wenn erst einmal bei uns Fuß
gefaßt worden ist, in Zukunft auch in Europa so verfahren, wie es uns aus den
USA bekannt ist! Im Bereich der traditionellen Züchtung werden Erfindungen
erfunden" ! So gibt es Patente, die nicht einmal auf einem technischen
Verfahren beruhen. EP0483514 (Patent zur Züchtung von Bäumen) beruht auf einem
genetischen Fingerabdruck, das ist, als wenn man ein Körperteil untersucht.
EP1129615 von
Partners Hortica ist keinerlei Erfindung und paßt auf alle Größen, WO2005
120214 auf Weizen und Nudeln und viele mehr.
Um die
traditionelle Züchtung für Patente sicherer zu machen, kombiniert man sie mit
Gentechnik! Diese unsinnigen Patente betreffen besonders die
Entwicklungsländer. Ihre "regionalen Landsorten" sind für die großen
Saatgutkonzerne interessant, und so wird nur durch einen "genetischen
Fingerabdruck" ein Patent erlangt, welches zur Biopiraterie führt! Das Patent EP 436257 des
amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (!!!) und der Firma W.R.Grace zur
Nutzung des Neembaumes verweigerte indigenen Völkern die Nutzung ohne
Lizenzgebühren. Arme Bauern in Indien wurden ihres über 2.000 Jahren alten
Rechtes beraubt. "Neem" heißt der "freie Baum", dessen Öl
für die Schädlingsbekämpfung gebraucht wurde.
Hauptsächlich
die Trägerin des alternativen Nobelpreises, Dr. Vandana Shiva, klagte
erfolgreich gegen dieses Patent.
Mexikanische
Bauern konnten aufgrund des Patentes mit der amerikanischen Nummer 5.894.079
ihre "Enola-Bohne" nicht mehr in den USA verkaufen.
85%
der Landwirte auf der Erde sind Kleinbauern, deshalb brauchen sie einen freien
Zugang zu Saatgut und müssen
es untereinander tauschen dürfen!
Patente auf Leben verteuern die Lebensmittel und
schaffen so nur noch mehr Hungernde auf der Erde! Diese Patente zusammen mit
der Agro-Gentechnik rauben den Völkern die
Ernährungssouveränität!!!
Man
wirft uns vor , wir würden uns eines rechtmäßig Verurteilten bedienen
(Happach-Kasan/ FDP). Auch Sie reihen sich bei der Verunglimpfung von Percy
Schmeiser ein, indem
Sie nichthinterfragt etwas nachplappern ! Von Monsanto wird behauptet, daß
Schmeisers Saatgut 98% RR-Raps wäre, obwohl sie keine Probe vorweisen konnten. Das
Saatgut stammte von einem Monsanto-Saatguthändler (Geständnis des Mitarbeiters
Morris Hoffmann ). Die einzige, unabhängige Probe von Dr. Rene van Acker von
der Uni Montaba weist einen Gehalt von RR-Raps zwischen 0 - 8% bzw. an der
Hauptdurchgangsstraße 60% auf. Schmeiser hat nie Saatgut von Monsanto benutzt
auch konnte ihm nicht die Anwendung von Roundup nachgewiesen werden. Das war
der Hauptpunkt für den Freispruch von sämtlichen Zahlungen von Lizenzgebühren
und Gerichtskosten. Allerdings wurde die Rechtmäßigkeit von Patenten auf Leben
weiter anerkannt, aber zur Neubewertung an das Parlament verwiesen.
2005 trat
wieder eine Kontamination auf Schmeisers Feldern auf. Dieser ließ die
RR-Rapspflanzen professionell entfernen und schickte die Rechnung an Monsanto.
Sie weigerten sich zu zahlen, weil Schmeiser eine Erklärung zur Schweigepflicht
über diesen Fall nicht unterschrieb. Daraufhin verklagte Percy Schmeiser
Monsanto. Da der Oberste Gerichtshof das Eigentum durch Patente bestätigt hat,
ist Monsanto auch verpflichtet, sein auf fremden Feldern unerwünschtes
"Eigentum" zu entfernen. Da man bei Monsanto wußte, daß sie diesen
Prozeß verlieren würden, zahlten sie.
Schmeisers
Zuchtarbeit über Jahrzehnte wurde aber durch die Verunreinigung zunichte
gemacht. In Kanada gibt es fast nur noch genmanipulierten Raps. Und dies ist
wohl Ihre Freiheit in einem demokratischen Rechtsstaat?
Die
Analogien, mit denen Sie die Agro-Gentechnik rechtfertigen wollen, sind doch
auch ungenügend hinterfragt. Sie halten den Mobilfunk für unbedenklich und führen
die Zahl von 100 Studien an. Wer hat diese Studien angefertigt ? Hat hier auch
wieder der Fuchs den Hühnerstall bewacht ? Bestimmt kennen sie nicht "Jugend
forscht - und findet den "Geldrolleneffekt" !
Entdeckt hat
diesen sogenannten Geldrolleneffekt der deutsche Arzt Dr. Hans-Joachim
Petersohn.
Die
Sieger des Baden-Württembergischen Regionalwettbewerb von "Jugend
forscht" die Abiturienten Maria Ritter und Wasgan Wolski,
haben dies in einer Untersuchung erneut festgestellt.
51
Versuchspersonen durften einen Tag nicht mobil telefonieren. Dann erfolgte die
Blutprobe. Danach telefonierten die Probanden mobil. Sofort folgte die
zweite Blutentnahme an Ohr und Finger und die dritte nach einer Wartezeit
von 10 Minuten.
Das Resultat
der fünf Blutentnahmen waren 255 Blutproben, die von den Jungforschern
mit einer selbstentworfenen Apparatur aus Mikroskop und Digitalkamera
fotografiert und ausgewertet wurden.
Resultat : Die Bilder der ersten Blutentnahme zeigten keine
Auffälligkeiten. Auf den Bildern der zweiten und der dritten Blutentnahme (nach
10 Minuten) konnten deutliche Verklumpungen (Geldrollen) festgestellt werden !
Ob diese Verklumpung dem Körper
dienlich sein wird, möchte ich bezweifeln. Natürlich werden Sie eine Theorie,
falls Sie diese kennen, anführen, daß Angst ganz natürlich den
"Geldrolleneffekt" auslöst, und die Probanden Angst vor dem
Mobiltelefon hatten. Bei einem könnte man das glauben, aber bei 51 ist dies
schon unwahrscheinlich!
An der Universität
Lund (Schweden)
fanden Neurobiologen in Studien heraus, daß bei Ratten durch Mobilfunkwellen
das Gehirn geschädigt wurde, ähnlich wie bei Alzheimer!
Zu diesem
Thema gibt es weitere, nicht durch die Industrie finanzierte Studien, das soll
aber reichen. In der Schriftenreihe bei www.kompetenzinitiative.net kann man sich mit
Erkenntnissen der Wissenschaft, die schon vor ca. 40 Jahren erlangt worden
sind, weiterbilden. Da gab es die Überflutung durch Mobil-
und Kommunikationsfunk noch nicht. Der Biowissenschaftler Dr. rer. nat. Ulrich
Warnke meint , daß
die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dabei sind, im
Verlauf weniger Jahrzehnte zu zerstören, was die Natur in Millionen von Jahren
aufgebaut hat. Die Spuren dieser Zerstörung wären der Lebenswelt
unserer Gegenwart längst eingeschrieben. Lesenswert ist aus dieser
Schriftenreihe besonders Heft 1 : Bienen, Vögel und Menschen - Die Zerstörung der
Natur durch "Elektrosmog"
Es ist
erschreckend und beängstigend , welches Risiko die Befürworter mit ihrer
Fortschrittsgläubigkeit selbst zu tragen bereit sind! Es ist aber
weit weg von Demokratie und
diktatorisch, wenn nicht sogar kriminell, anderen diese Risiken aufdrücken zu wollen!!!
Leben wird
von elektromagnetischen Wellen beeinflußt oder arbeitet mit ihnen. Die
Kommunikation der Zellen findet in unserem Körper mittels elektromagnetischer
Wellen statt. Die Sonne sendet diese. Solange sie scheint, produziert der
Körper kein Melatonin, was für den Tiefschlag nötig ist. Ständig durch
Mobilfunkwellen bestrahlte Menschen können nicht schlafen!
Interessant
ist auch ein Urteil aus Brescia (Norditalien) :Dem Kläger, I. Marcolini ,wurde
aufgrund seines "Handy-Schadens" eine 80%ige Invaliditätsrente
zuerkannt, weiters muß der Arbeitgeber "INAIL" die Gerichtskosten
aller Instanzen tragen. Herr Marcolini telefonierte während seiner beruflichen
Tätigkeit 12 Jahre lang ca 5-6 Stunden mit einem Mobiltelefon oder einem
Schnurlostelefon. Er litt daraufhin unter mit starken Schmerzen verbundener
Schädigung an Auge, Ohr und Kiefer. Es entwickelte sich ein Tumor am
Trigeminusnerv. Die Richter haben industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig ausgeschlossen!
Der
anwesende Sachverständige Dr. Grasso zeigte dem Gericht auf, daß der
Risikofaktor durch ionisierender Strahlung z.B. der Überlebenden von Hiroshima
für alle Tumore 1,39 beträgt, also geringer sei als die Gefahr eines
endokranialen Neurinoms durch Funkwellen (Wert 2,9).
Wenn mich
das Internet richtig informiert hat, ist keiner der Verfasser Ihres Papieres
ein Biologe! Ihre Informationen beruhen also auch auf Studien der Wirtschaft
und sogenannten "unabhängigen" Wissenschaftlern. Sie plappern da also
etwas nach, was wissenschaftlich nicht bewiesen ist!
So sind Ihre
Ausführungen - es ist nicht verwunderlich , der Name Wirtschaftsbeirat sagt
alles - industriefreundlich, profitorientiert! Eine ethische Verantwortung
gegenüber den Menschen fehlt gänzlich!!!
Und so ist
es auch nicht verwunderlich, wenn Sie die Agrogentechnik nicht als inhaltliches
Problem, sondern nur als eine Frage der Kommunikation ansehen. Mein Urteil dazu
:Dies ist menschenverachtend!!
Einen
Vergleich möchte ich noch bringen, den Sie wahrscheinlich scheuen, Agro-Gentechnik
und die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie. Ein Kernkraftwerk ist für mich, als
wenn jemand mit einer entsicherten Maschinenpistole, den Finger am Abzug,
hinter mir herläuft. Wehe, er stolpert! Eine 100%iger Sicherheit gibt es nicht,
und auch die Befürworter der Kernenergie räumen ein Restrisiko ein, was am Ende einen GAU
bedeutet. Spätestens seit Tschernobyl hätte man umdenken und sämtliche
Atomkraftwerke abschalten müssen!!! Aber nein, die schwarz-gelbe Koalition
setzt noch eins oben drauf und verlängert die Laufzeiten! Genauso wie sie die Förderung
der Agro-Gentechnik im Koalitionsvertrag extra betont (Amflora)! Beides ist Klientelpolitik
für die Profitgeier und gegen das Volk gerichtet!!!
Aber auch
jetzt kann man "den Eimer nur solange füllen, bis er überläuft", und
dann wird sich der Zorn des Souveräns über die Herrschenden entladen, wie 1989
in Leipzig. Die totgeglaubte Zivilgesellschaft ist wieder erwacht! Hochmut
kommt vor dem Fall! Schließen möchte ich mit einer Erkenntnis von Albert
Einstein:" Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche
Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir nicht ganz sicher"! Und mit der Dummheit, die
größtenteils aus der Profitgier resultiert, vernichtet sich die Menschheit
selbst!
Nicht nur
Deutschland schafft sich ab, sondern die Menschheit schafft sich ab!!!!!!
p. s.
Vielleicht ist meine Wortwahl manchmal etwas derb, aber wie heißt es doch : " Auf
einen groben Klotz gehört ein grober Keil!" Und Ihr Papier ist ein grober Klotz!
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